Sonntag, 7. September 2014

30 Dinge, die ich tun will, bevor ich abkratze


Meine Lieben

Habt ihr euch auch scho Gedanken über eure Lebensziele gemacht? Damit meine ich nicht sowas wie Justin Bieber küssen oder bis 40 mit doppelt so vielen Frauen wie Barney Stinson schlafen, sondern umsetzbare Dinge, die euch am Herzen liegen. Schliesslich will man ja nicht irgendwann als alte Oma im Schaukelstuhl hin- und herwippen, auf sein erfolgloses Leben zurückblicken und seiner stinkenden und überfressenen Katze erzählen, was man gerne alles gemacht hätte, als man noch jung war. Also ich für meinen Teil fände das maximal unfabulös. Ich habe mich deshalb mal hingesetzt und mir 30 Dinge notiert, die ich noch erleben will, bevor ich sterbe. Et voilà, lest sie euch durch:

Donnerstag, 14. August 2014

Drei Haargefühle, lecker Sushi und süffiger Grüntee


Meine Lieben

Grüntee schlürfen, Sushi essen und sich mit einer der wichtigsten Nebensachen im Leben einer Frau beschäftigen: die Haare! Vor ein paar Wochen lud das Team von mad HAIRSTYLING zu einem Abend voller Zeremonien für die Schönheit der Haare sowie den japanischen Tee- und Sushi-Genuss. Mein Lieblingsmädchen Caroline und ich waren natürlich mit von der Partie. Dabei drehte sich alles nur um die eine wichtige Frage: Wollt ihr Leichtigkeit, Geschmeidigkeit oder Griffigkeit? Denn dies sind die drei Haargefühle, die man mit der Shu Uemura-Linie erleben kann. Hat man sich für eines entschieden, gilt es noch zwischen beanspruchtem und normalem Haar zu unterscheiden und tadaaa schon hat man "seine" Shu Uemura-Linie gefunden! Naja, vielleicht solltet ihr euch aber auch zuerst noch von den Profis beraten lassen... Auf jeden Fall muss ich zugeben, dass ich von diesem Friseursalon mächtig geflasht war. Die Liebe zum Detail und Ästhetik zeigte sich nicht nur in der fabulösen Einrichtung sondern auch generell am Team. Denn was gibt es Schlimmeres als unstylische Friseure mit Wischmopp auf dem Kopf? Eben. Also falls ihr noch euren 10 cm nachtrauert, als ihr kürzlich nur die Spitzen schneiden wolltet oder eure Haare mehr orange als blond sind, dann empfehle ich euch wärmstens einen Besuch bei mad AVENUE in Zürich. So und dank dem überaus talentierten Eduard Meltzer von Eddymotion gibt's jetzt eine wunderbare Bilderflut mit Eindrücken zum Shu Uemura-Event bei mad HAIRSTYLING.

photos - eddymotion.ch

Donnerstag, 7. August 2014

Planloser Reiseguide für Mittellose


Meine Lieben

Vor einer Woche hat mich und meine beste Freundin Caroline entgültig das Fernweh gepackt. Am Vorabend die wichtigsten Dinge zusammengerafft und das erste Reiseziel geplant gings ein paar Stunden später mit dem Interrail Global Pass auf nach Wien. Danach folgten Prag, Berlin, Hamburg, Amsterdam, 30 Minuten auf einem Festival, wofür wir 3-Tagespässe hatten, und Köln. Nach einer Reise voller unvergesslicher Erlebnisse, kleinen und grossen Abendteuern sind wir dann am Wochenende als selbsternannte Interrail-Expertinnen in die Schweiz zurückgekehrt. Da ich ja ein sehr loyaler  und barmherziger Mensch bin, möchte ich mein Wissen natürlich mit euch teilen. Falls ihr also auch eine Interrail-Reise geplant habt, solltet ihr euch folgende Tipps zu Herzen nehmen:

Freundet euch mit Klofrauen an!
Auf einer Reise ohne festen Schafplatz und ohne Badezimmer ist die Klofrau ganz klar euer Best Buddy. Denn ist erst mal eine Freundschaft entstanden, dürft ihr die 1,50 Euro Eintritt auch ohne schlechtes Gewissen und ohne blöde Kommentare bis aufs letzte ausnutzen. Will heissen: Auf''s Klo gehen, Hände waschen, eincremen, schminken, Haare föhnen, Haare glätten, umziehen, nochmal auf's Klo, Zähne putzen, einparfümieren, Outfits anprobieren, Linsen wechseln, nochmal auf's Klo... Das volle Programm eben. Natürlich finden das die "Nur-Toiletten-Nutzerinnen" jetzt nicht ganz so super. Aber was solls! Wenigstens habt ihr das Herz der Klofrau erobert. Und wenn ihr das mit der Freundschaft sogar richtig arg gut hinkriegt, kann im besten Fall sogar nach einer einstündigen Dusche für zwei Euro sogar noch ein gratis 30 min-Klobesuch drinliegen - inklusive kostenloses Aufputzen von aus dem Koffer gefallenen Flüssigkeiten und deren Behältnissen.
Kleiner Bonustipp: Das Zähneputzen auf der Toilette einer edlen Bar, in der ihr selbstverständlich nicht mal was bestellt habt, kommt hingegen nicht ganz so gut an.

Schlaft nicht in Schliessfächern!
Ja so eine Nacht in einem Schliessfach hört sich so ziemlich traumhaft an. Also wenn die Alternative eine Brücke oder eine finstere Gasse ist. Dennoch ist es nicht allzu empfehlenswert, eine Nacht im Schliessfach zu verbringen. Es herrscht nämlich die Gefahr, dass ihr am nächsten Morgen von einem brüllendem Ösi-Wachmann samt krasser milchgesichtmitarbeitenden Securitygang aus den schönsten Träumen gerissen werdet. Worte wie "Macht euch vom Acker, bevor die Touristen kommen" sind etwas schmerzhaft, auch wenn der Blick unbezahlbar ist, wenn ihr daraufhin euer Koffer aus einem Schliessfach holt und euch davon macht.

Entdeckt euer Abzocker-Gen und werdet zum Assi!
Wer eine Interrail-Reise macht, der muss das Abzocker-Gen in sich tragen. Das bedeutet, dass die Logos von Mc Donald's und Starbucks euch nicht Lust auf Burger und Kaffee machen, sondern euer Gedanke nur dem Gratis-Wifi gilt. Kaffee getrunken wird nur dann, wenn man entdeckt wird oder man drei Stunden auf den Zug warten muss. Zu jedem Kaffee wird dann aber grundsätzlich ein kostenloses Glas Leitungswasser bestellt. Die dreistere aber genauso effektive Variante ist die, dass man in einem Restaurant mit Sonnenterrasse und kostenlosem WLAN etwas isst, damit man später jederzeit davorstehen und die Internetverbindung einfach so durch die Büsche abzocken kann.
Auch das Assi-Gen kann euch niemals schaden, denn wer sich ohne Reservierung einen Sitzplatz ergattern will, kann nicht ohne. Auch so ein zusätzlicher Platz (damit man sich richtig hinlegen kann) ist auch nicht verkehrt. Wichtig ist einfach, dass man sich dann bei jeder Haltestelle unbedingt schlafend stellt, denn so traut sich keiner euch zu "wecken" und zu fragen, ob ihr nicht etwas rüberrutschen könnt.
Übrigens: Als Schweizerin muss man sich dann auch nicht für sein Verhalten schämen, denn sofern ihr im deutschsprachigen Raum unterwegs seid, denkt sowieso jeder, ihr sprecht Holländisch. Somit zieht ihr nicht mal den Ruf eures Heimatlandes in den Dreck. In diesem Sinne: ein herzliches Dankeschön an Holland!

Dienstag, 22. Juli 2014

Wenn Müll Kunst ist aber Kunst nicht Müll


Meine Lieben

Facebook wollte ja schon einer meiner Freunde auf meinem Shirt markieren. Alles Banausen. Denn was da drauf ist, ist wahrlich Kunst. Okay, natürlich nicht diese Shirtausgabe und auch nicht das riesige Poster in meiner Wohnung der Geburt der Venus. Sondern das echte Kunstwerk - meine absolute Lieblingsmalerei. Leider ist Kunst heute nicht mehr das, was sie einmal war. Früher wurden aussergewöhnliche Werke von talentierten Menschen als Kunst bezeichnet. Heute bezeichnen wir das als Kunst, was keiner versteht. Oftmals nicht einmal der Künstler selbst.
Ob ihrs glaubt oder nicht, aber ich war einmal Schülerin an einem Gymnasium. Damals mussten wir ein Schwerpunktfach wählen. Ich nahm das, was mir am meisten Spass machte: Kunst. Leider löschte es mir nach ziemlich kurzer Zeit wieder ab. Obwohl meine damalige Lehrerin einen ungewöhnlich starken Aufnsackgehcharakter mit hoher Nervtötigkeit hatte, war nicht einzig  und allein sie daran schuld. Was mir zu schaffen machte, war, dass ich etwas über etwas anderes lernte, obwohl niemand etwas von diesem etwas oder dem anderen etwas verstand. Kopfschusspotenzial und der allergrösste Gipfel war dann, als wir  in einer Ausstellung waren und da tatsächlich irgendein Vollhorst gewöhnliche Müllsäcke auf den Boden getackert hatte. Ich wollte ja schon meine Gebührenmarken aus meiner Handtasche zücken und draufklatschen, damit irgendwer das Zeug wieder vom Boden entfernt, als ich dann darauf hingewiesen wurde, dass diese Müllsäcke die eigentliche Kunst seien. Aha. Naja wenns Gefrierbeutel gewesen wären, dann hätte ich das natürlich und selbstverständlich schon verstanden. Nein, ernsthaft. Das hat mir dann den dreifachen Gong gegeben.
Falls ihr jedoch auch ausnahmsweise einmal auf den Geschmack einer talentierten Gegenwartskünstlerin kommen wollt, kann ich euch nur einen Besuch auf der Website meiner Freundin Stephanie empfehlen! Ja, das war ein bisschen Werbung. Aber auch gute Dinge müssen beworben werden. Und nun wieder zu mir. Wie gefällt euch das Outfit?

Donnerstag, 17. Juli 2014

Sommerliche Fehlgriffe und wandelnde Modemassaker


Meine Lieben

Der Sommer ist zurück und die wandelnden Modesünden wieder auf der Strasse. Schrecklich unvorteilhaft gekleidete Damen und Herren wohin das Auge reicht. Während die Männer dazu neigen, verstaubten Trends nachzutrauern, kleiden sich Frauen ganz nach dem Motto "Weniger ist mehr!" und greifen auch bei der Unterwäschewahl gerne daneben. Ich könnte euch hunderte Faux-pas aufzählen. Doch damit ihr heute noch mit lesen fertig werdet, habe ich euch die wichtigsten No-gos zusammengefasst.